Außenministerin Maria Angela Holguin hat ihre Unfähigkeit demonstriert und sollte zurücktreten

Publicado: 2012-04-28   Clicks: 1966

 

     von Luis Alberto Villamarin Pulido, Oberst a.D.

     Untersucher strategischer Angelegenheiten / Schriftsteller

   Die Behauptung der Außenministerin Holguin bezüglich der unverschämten und respektlosen Ambition der Sandinisten die maritime Grenze zwischen Kolumbien und Nikaragua neu zu regulieren und damit einen enormen Anteil der historischen Souveränität Kolumbiens zu rauben bezeichnen die Medien als „Worte der Zwietracht“..

    „Ich gehe davon aus, dass wir nicht verlieren werden und in diesem Sinn hat Kolumbien mit seiner Staatspolitik der letzten 11 Jahre diesen Prozess mit Staranwälten bearbeitet. Aber es ist ein Gerichtsverfahren, und wenn zwei Parteien daran beteiligt sind, kann alles mögliche passieren(...) Ich möchte schon, dass wir sicher sind, dass nicht passieren wird, aber die Fälle des Internationalen Gerichtshofes sind heilig und für jeden Einzelnen gibt es eine eigene Ansicht dazu(...)immer ist derjenige der beklagt wird ärgerlich.“

    Nicht außer Acht zu lassen ist hierbei, dass Präsident Santos die verantwortungslosen Äußerungen der Außenministerin nicht beachtet, als ob die nationale Souveränität, die nationale Verteidigung, der ethnische Reichtum, die Artenvielfalt und Energieressourcen des Gebietes, die das kommunistische Regime von Ortega Kolumbien rauben will keine geopolitische, ökonomische und geostrategische Bedeutung hätte, als ob die Außenministerin sich von vorn herein im juristischen Kampf in Den Haag geschlagen gibt.

    Der Grund für das komplizenartige Schweigen Santos ist einfach: seit Beginn seiner Regierungszeit haben wir von diesem Meinungsmedium aus insistiert, dass Kolumbien einfach keinen Außenminister hat. Aufgrund des Medieneifers Präsident Santos hat sich Außenministerin Holguin und ihre Gefolgschaft der Imageverbesserung des neuen besten Freundes von Chavez gewidmet.

    Kolumbien besitzt deshalb weder einen Strategieplan noch konkrete Ziele im Bereich der internationalen Beziehungen, es besteht kein Zusammenhang zwischen den offensichtlichen Intensionen zu Santos Wiederwahl und den Zielen, die den Kolumbianern vorschweben. Da werden Millionen für das Amerikatreffen in Cartagena ausgegeben und kostspielige Geschenke an die Teilnehmer verteilt um politische Ambitionen von Obama (2013-2017) und Santos (2014-2018) zu stärken.

    Es spielt auch in diesem Fall keine Rolle, dass die Regenzeit verheerende Schäden angerichtet hat, dass 24 Millionen Kolumbianer am Rande der Armut leben, dass die Soldaten und Polizisten der aktiven Reserve Opfer der Verweigerung ihrer rechtmäßigen Besoldung sind und dass Tausende von Kinder erbärmlichen Schulbedingungen ausgesetzt sind, auch der Amazonas, der Orinoko und Chocó sind vergessen. Was wichtig ist, ist die Wiederwahl Santos, koste es was es wolle.

    Gleichwohl haben wir insistiert, dass die Außenministerin Qualitäten aufweisen muss um dieses Amt ausüben zu können, aber als reisende Beamtin und Botengängerin Santos hat sie die Stufe der höchsten Inkompetenz erreicht, worauf sich auch Peter Drucke bezog. Und deshalb: entweder tritt sie zurück oder der Präsident enthebt sie des Amtes oder der Kongress eröffnet ein Misstrauensvotum und fordert ihren sofortigen Rücktritt.

   Auf der anderen Seite hat Außenministerin Holguin durchblicken lassen, dass die Anwälte die Kolumbien zur Verteidigung dieses Prozesses engagiert hat, inkompetent wären oder keine ausreichenden Argumente hätten um das Unsrige zu verteidigen, oder was noch schlimmer wäre, dass sie wie Ölgötzen dastehen würden ohne Kompetenz zu demonstrieren, dass die Souveränität Kolumbiens unantastbar und unveränderlich ist.

    Und gleich noch schlimmer: eine erschreckende Gleichgültigkeit spiegelt sich in den Medien wieder, in den Universitäten und politischen Zentren, bei den Senatoren und Abgeordneten, bei den Behörden von San Andrés und Providencia, den ehemaligen Außenministern, Präsidenten und Verteidigungsministern. Die Staatsanwaltschaft und der Oberste Gerichtshof sollte das Verhalten der Außenministerin untersuchen und natürlich auch das des Präsidenten, der zu einer derartigen Entgleisung und fehlendem Patriotismus einfach schweigt.

   Etwas zum Nachdenken: Wenn es sich um Venezuela handeln würde, was wäre wenn Außenminister Maduro in dieser Art und Weise und mit fehlender Vaterlandsliebe reagieren würde?...Oder wenn es Chile wäre?... oder Brasilien? ...oder Peru?

    Aber natürlich, wir Kolumbianer müssen aushalten was uns vorgesetzt wird, egal ob es nun Demagogen sind, die sich die öffentlichen Ämter angeeignet haben ohne auch nur annähernd die Kompetenz dafür zu besitzen, aber groß im Politpoker sind und in einem tragikomischen Fall, wie der von Außenministerin Holguin, dass sie mit ihrem netten Gesicht den neuen besten Freund (Chavez) und den grotesken Außenminister Maduro eine Lobby an verschiedenen Orten der Welt einrichtet .

    Eine Sache ist die Diplomatie, aber eine ganz andere Angelegenheit ist funktionelle Dummheit, versteckt hinter einer Maske aus Vorsicht und Respekt vor dem Gesetzt. Die Behauptung Nikaraguas ist absurd, angreifend und haltlos. Die moralische und ethische Verpflichtung, die Arbeitsaufgabe des Präsidenten, Verteidigungsministers und der Staatsorgane ist es, die Souveränität des Staates vor den internationalen Tribunalen zu verteidigen, als auch die See- und Landesgrenzen. Daran besteht nicht der geringste Zweifel.

   Daher verdienen die schlecht gewählten Worte der Außenministerin nicht nur nationale Ablehnung, sondern ihre umgehenden Entfernung aus dem Amt - aus Mangel an Patriotismus und Inkompetenz, die gegenwärtige Herausforderung wahrnehmen zu können. Es scheint, dass sie die persönliche Botschafterin Santos in den Ländern ist, wo bereits Botschafter ernannt worden sind.

 

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